DMI Trackingwährung

Programmatic DOOH Advertising braucht Echtzeitdaten. Diese werden mit unterschiedlichen Methoden erhoben (GPS-, Wifi-, Facetracking). Jede dieser Methoden liefert andere Ergebnisse. Für eine professionelle Mediaplanung werden aber einheitliche Leistungswerte benötigt.

Die DMI Trackingwährung liefert solche einheitlichen Werte, indem Sie die Daten der „Public & Private Screens“ Studien mit Hilfe von Trackingdaten in Echtzeit dynamisiert.

DMI Trackingwährung

Das Digital Media Institute hat in den vergangenen Jahren mit der „Public & Private Screens“ Studie regelmäßige Markt Media Studien zur Erfassung der Leistungswerte sämtlicher Digital Out of Home (DOOH) Werbeträger in Deutschland durchgeführt. Die Public & Private Screens Studie wird u.a. in Mediaplanungstools wie z.B. mds bei Mediaagenturen für die DOOH Planung verwendet. Die Public & Private Screens Studie liefert damit eine etablierte Mediawährung für den deutschen DOOH Markt.

Seit gut zwei Jahren setzt sich das DMI zudem für die Etablierung von Standards u.a. für Programmatic Digital Out of Home Advertising (Programmatic DOOH) ein. Im Rahmen verschiedener Expertenkommissionen wurden eine erste Version dieser Standards sowie eine Weiterentwicklung des OpenRTB Standards für Programmatic DOOH erstellt und im vergangenen Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt.

Seitdem arbeiten sowohl Kunden als auch Anbieter von DOOH Werbung intensiv an einer Verfügbarmachung von DOOH Werbeinventar für den programmatischen Einkauf.

Programmatische Aussteuerung von Werbung ist jedoch abhängig von aktuellen und zeitlich aufgelösten Daten zur Zielgruppe. In diesem Zusammenhang werden dem Markt von unterschiedlichen Anbietern diverse Trackingtechnologien zum Erfassen von Zielgruppen im Umfeld von DOOH Werbeflächen angeboten.

Das DMI hat im vergangenen Jahr gemeinsam mit den Kunden und Anbietern von DOOH Werbung sowie Technikanbietern und den Marktforschungsunternehmen GfK bzw. GIM eine Trackingwährung für den DOOH Markt entwickelt.


Das Konzept der Trackingwährung geht von der Feststellung aus, dass jede Trackingtechnologie andere Qualitäten und Quantitäten von Daten liefert. Das heißt, dass i.d.R. zwei unterschiedliche Trackingtechnologien (z.B. Facetracking und Wifi-Tracking) am selben Standort zur selben Zeit unterschiedliche Werte liefern. Zudem liefert i.d.R. dieselbe Trackingtechnologie (z.B. Facetracking) von unterschiedlichen Herstellern am selben Standort zur selben Zeit ebenfalls unterschiedliche Werte (unterschiedliche Qualitäten der Sensoren – z.B. bei der Auflösung; unterschiedliche Verarbeitungsalgorithmen und unterschiedliche Leistungsfähigkeit der prozessierenden Hardware).

Abnehmer von Werbung brauchen jedoch eine verlässliche Planungsgrundlage, die Leistungswerte unterschiedlicher Werbeangebote vergleichbar macht, kurz: eine Mediawährung. Diese Mediawährung muss Unterschiede in der Datenerfassung und damit eine Verzerrung des Vergleichs verschiedener Angebote ausschließen oder ausgleichen.


Die DMI Trackingwährung ist eine solche Mediawährung. Sie verwendet die bisher in den „Public & Private Screens“ Studien erhobenen Leistungswerte als Ausgangsbasis und dynamisiert diese mit Hilfe von Trackingdaten in Echtzeit. Dazu werden aktuelle Frequenzmessungen an den Standorten von DOOH Werbeträgern auf das Niveau der „Public & Private Screens“ Daten kalibriert.

Die dafür erforderlichen Kalibrierungsfaktoren werden von Marktforschungsunternehmen wie der GfK oder GIM auf Basis der „Public & Private Screens“ Daten und Trackingdatensätze aus den einzelnen DOOH-Standorttypen berechnet und in einer DOOH DMP (Data Management Platform) hinterlegt. Diese DOOH DMP nimmt Trackingdaten in Echtzeit auf, kalibriert diese in Echtzeit auf Währungsniveau und stellt sie danach wiederum in Echtzeit den Abnehmern (Mediaagenturen, DSPs und anderen DMPs) zur Verfügung.


Downloads zur Trackingwährung:
- Übersichtspräsentation zur DMI Trackingwährung
- Whitepaper zur DMI Trackingwährung


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